Eingezwängt zwischen Israel und Ägypten liegt der Gazastreifen. Es ist ein schmales Stück Küste, gebeutelt von Terror, Krieg und religiösem Fanatismus, kontrolliert von der Hamas und dichter besiedelt als Städte in Deutschland. Viele Menschen leben dort in Flüchtlingslagern. Der Film erzählt die Geschichte der Bewohner aus der Sicht junger Surfer, die gegen alle Widerstände auf den Wellen reiten, von ihrer mutigen Suche nach Freiheit und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Kontrastreiche Bilder von zerstörten Städten und malerischem Meer, die die absurde Situation an diesem Ort beeindruckend vor Augen führen.
Am 21.1. mit Regie-Besuch!
Zusatzvorstellung am Sa., 10.2. mit Regisseur Philip Gnadt!
Philip Gnadt studierte an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Sein Abschlussfilm ZWÖLF SEITEN wurde 2010 mit dem Publikumspreis bei den Independent Days Karlsruhe ausgezeichnet.
Mickey Yamine wuchs in Cairo (Ägypten) auf, zog mit 18 Jahren nach Deutschland und studierte Produktion an der Filmuniversität Babelsberg. Mit seinem Abschlussfilm IM WENDEKREIS DES BÄREN (2008) erhielt er eine lobende Erwähnung beim Filmfestival in Locarno.
2013 erhielt das gemeinsame Projekt GAZA SURF CLUB den Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit. Der Film feierte 2016 seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival.