Der alleinstehende Aris hat sein Gedächtnis verloren - eine mysteriöse Pandemie hat ihn jeglicher Erinnerung beraubt. Er wird daher für ein wissenschaftliches Programm ausgewählt, das ihm zu neuen Erinnerungen verhelfen soll: Auf Anweisung unternimmt er verschiedene alltägliche Dinge, die er fotografisch festhalten soll, um so eine neue Identität herauszubilden. Als er dabei auf die rätselhafte Anna trifft, regen sich Zweifel in ihm, ob er wirklich das Richtige tut… Eine mit surreal-lakonischem Humor gewürzte filmische Versuchsanordnung, die von einem starken Hauptdarsteller getragen wird.
Christos Nikou legt mit „Apples“ seinen Debutfilm vor. 1984 in Athen geboren, fand er internationale Anerkennung auf mehr als 40 Festivals mit seinem Kurzfilm „KM“. Jahrelang arbeitete er als Regieassistent mit Größen wie Richard Linklater und Yorgos Lanthimos zusammen. Sein Film wirkt zwar wie ein Kommentar zur Covid-Pandemie, entstand aber schon davor.
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