Ein bildstarker politischer Krimi aus Tunesien: Die selbstbewusste Polizistin Fatma und ihre Kollege Batal ermitteln im mysteriösen Fall einer verbrannten Leiche. Handelt es sich (wieder) um eine Selbstverbrennung, so wie damals, als der „Arabische Frühling“ begann? Die Ermittler sind skeptisch. Parallel zu ihrer Arbeit versucht ein Komitee, die „Kommission für Wahrheit und Würde“ (die es tatsächlich bis 2018 gab), die staatliche Willkür der alten Regierung aufzuarbeiten, was innerhalb des Polizeiapparats für Unruhe sorgt. Die politische Lage ist angespannt, Gewalt liegt in der Luft…
Der 1984 in Tunesien geborene Youssef Chebbi ist Musiker und Filmemacher. Mit „Ashkal“ - der auch beim IFFMH 2022 zu sehen war - legt er seinen ersten langen Spielfilm vor, nachdem die Doku „Babylon“ über libysche Geflüchtete in Tunesien, zu deren Regie-Team er zählt, 2012 beim Festival FIDMarseille mit dem „Großen Preis“ ausgezeichnet wurde. Er ist zudem Gründer des Plattenlabels Bookmaker Records.
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