Die junge Mutter Amaia fühlt sich überfordert in ihrer neuen Rolle, vor allem als ihr Partner berufsbedingt länger verreisen muss und sie mit dem ständig schreienden Kind allein ist. Sie reist deshalb aus Madrid zu ihren Eltern aufs Land an die baskische Küste. Doch trotz der malerischen Umgebung und der Fürsorge ihrer eigenen Mutter wird Amaia immer deutlicher bewusst, dass sie nun zwar selbst ein Kind hat - sich aber noch lange nicht aus der eigenen, inzwischen zu eng gewordenen Tochter-Rolle befreit hat…
Alauda Ruiz De Azúa, Jahrgang 1978, schrieb schon während ihres Englisch-Studiums ihre eigenen Geschichten. Danach zog sie nach Madrid, studierte dort Regie, sammelte erste Erfahrungen mit Kurzfilmen und Regie-Assistenzen und arbeitete in der Werbung. 2022 feierte ihr erster langer Spielfilm „Lullaby“, der nach eigenen Angaben stark autobiographische Züge trägt, Premiere auf der Berlinale.
Foto: © Victor Bensusi